Spende des Polizeipräsidiums Stuttgart

KHK Pink (Hauptsachbearbeiter), KHK Gottmann (Leiter EG-Leuze), Carola Martin (Vorstand Weraheim), KR Hoffmann (Leiter Dezernat für Tötungsdelikte)

KHK Pink (Hauptsachbearbeiter), KHK Gottmann (Leiter EG-Leuze), Carola Martin (Vorstand Weraheim), KR Hoffmann (Leiter Dezernat für Tötungsdelikte)

Am 27.02.2009 wurde von einem Mitarbeiter eines Kreislaufwirtschafts- und Recyclingbetriebes in Plochingen, in einer Lieferung Schwemmholz, der Leichnam eines nicht identifizierten männlichen Säuglings aufgefunden. Die Kripo Stuttgart ermittelte zunächst wegen dem Verdacht eines Tötungsdeliktes, da nicht klar war, ob der Säugling lebte oder nicht.

Am Dienstag, dem 10.03.2009, wurde der inzwischen Maximilian getaufte Säugling in Plochingen, unter großer Anteilnahme der Bevölkerung, beigesetzt. Die Ermittlungsgruppe "Leuze" hatte bei den Beschäftigten des Polizeipräsidiums Stuttgart einen Spendeaufruf gestartet, um Maximilian ein würdiges Begräbnis und eine würdiges Grab zu ermöglichen. Teile des Spendengelds konnten auch hierfür eingesetzt werden.

Ein großer Betrag sollte einer Einrichtung gespendet werden, die die Möglichkeit bietet ein totgeborenes Kind in Würde "abzugeben". Diese Möglichkeit sah die Ermittlungsgruppe "Leuze" in der Babyklappe des Weraheims. Getragen von diesem Gedanken übergaben Beamte der Ermittlungsgruppe "Leuze" und der Leiter des Dezernates für Tötungsdelikte, am 23.04.2009, in den Räumen der Babyklappe den Geldbetrag - in Höhe von 1.151 EUR - an die Leiterin des Weraheims.